Das Projekt

"Hilf mir, geschützt zu sein" macht Kinderschutz von einem theoretischen Konzept zu einem erlebbaren, alltagsnahen Prozess in der Einrichtung.

Kinder stärken und schützen

Die Vision

Kinder sollen stark und sicher aufwachsen – und Fachkräfte sollen sich sicher fühlen, sie dabei zu begleiten. Echter Kinderschutz funktioniert nur, wenn alle Beteiligten – Kinder, Eltern und Fachkräfte – gestärkt und eingebunden werden.

Das Projekt trägt dazu bei, dass Prävention nicht als Pflicht, sondern als Haltung gelebt wird. Der Prozess wird mit Fachwissen, Struktur und Herz begleitet.

Das Ziel

Kitas sollen Kinderschutz nicht nur verstehen, sondern erleben. Durch das strukturierte 5-Wochen-Programm und begleitende Teamcoachings wird Kinderschutz zu einem festen, lebendigen Bestandteil der pädagogischen Arbeit.

Die Kernidee

Das Projekt verbindet pädagogische Präventionsarbeit mit professioneller Fachkräftebegleitung und Elternarbeit. Kitas erhalten ein erprobtes, anwendungsfertiges Konzept inklusive Materialien, Schulungen und Beratung.

Gesellschaftlicher Nutzen

  • Frühzeitige Stärkung von Kindern in Selbstwahrnehmung und Grenzsetzung
  • Unterstützung von Fachkräften in ihrer Verantwortung gemäß §8a SGB VIII
  • Förderung einer offenen, präventiven Teamkultur
  • Nachhaltiger Beitrag zur Qualitätssicherung
  • Entlastung von Trägern und Behörden durch Prävention

Warum diese Idee überzeugt

  • Einzigartige Kombination: Pädagogik und Coaching
  • Nachweisbarer Nutzen: Schutzkonzepte werden erlebbar umgesetzt
  • Hohe Nachfrage: Kitas benötigen Unterstützung bei gesetzlichen Anforderungen
  • Positive Außenwirkung: Einrichtungen profilieren sich durch professionelle Arbeit
  • Skalierbarkeit: Erweiterbar auf Grundschulen und Familienzentren

Hintergrund & Notwendigkeit

Der Bedarf an präventiver Kinderschutzarbeit in Bildungseinrichtungen ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Spätestens seit der Einführung verbindlicher Schutzkonzepte nach §8a SGB VIII und der Empfehlungen der Landesjugendämter sind Kitas verpflichtet, Kinder zu schützen und Fachkräfte zu schulen.

Der "Runde Tisch Sexueller Kindesmissbrauch" der Bundesregierung empfiehlt dringend, präventive Maßnahmen in den Alltag von Kindertagesstätten zu integrieren. Gleichzeitig erleben viele Einrichtungen steigende Anforderungen im Kinderschutz, Unsicherheiten im Umgang mit Verdachtsfällen, Mangel an praxisnahen Präventionskonzepten sowie Zeit- und Personalmangel in der Umsetzung.

Hier setzt das Projekt "Hilf mir, geschützt zu sein" an: Es bietet eine sofort umsetzbare Lösung, die Kinderschutz, Prävention und Teamentwicklung kombiniert – ein Ansatz, der in dieser Form am Markt bislang kaum angeboten wird.

Flexibel, individuell und partizipativ

Individuell angepasst an die Einrichtung

Das 5-Wochen-Programm ist nicht starr vorgegeben – es wird individuell entwickelt und angepasst. Jede Kita, jede Gruppe und jedes Kind ist unterschiedlich. Deshalb wird gemeinsam geschaut:

  • Welche Themen sind für die Einrichtung und die Kinder besonders relevant?
  • Wie können die Inhalte altersgerecht und entwicklungsangemessen gestaltet werden?
  • Welche Besonderheiten und Bedürfnisse gibt es in der Gruppe?
  • Wie lässt sich das Programm optimal in den Kitaalltag integrieren?

Das Programm wird so zu einem maßgeschneiderten Angebot, das wirklich zur Einrichtung passt.

Partizipation – gemeinsam gestalten

Partizipation ist der Kern der Arbeit. Das bedeutet:

Gemeinsames Schauen

Die Situation in der Einrichtung wird gemeinsam analysiert und Bedarfe sowie Ressourcen identifiziert.

Gemeinsames Planen

Das Team ist von Anfang an eingebunden. Die Expertise und Erfahrung der Fachkräfte sind wertvoll.

Gemeinsames Umsetzen

Während des 5-Wochen-Programms wird das Team begleitet. Es wird regelmäßig reflektiert, angepasst und optimiert.

Gemeinsames Lernen

Das Programm ist ein Lernprozess für alle – Kinder, Fachkräfte und die Begleitung.

Partizipation bedeutet, dass die Fachkräfte das Projekt nicht nur umsetzen, sondern aktiv mitgestalten. Ihre Ideen, Fragen und Erfahrungen fließen in den Prozess ein.

Nahtlose Integration in den Kitaalltag

Das Programm wird nicht als zusätzliche Belastung erlebt, sondern als natürlicher Teil des Kitaalltags:

  • Die Puppentheater-Szenen finden regelmäßig statt und werden zum festen Bestandteil der Wochenstruktur.
  • Die Themen werden in alltäglichen Situationen aufgegriffen und vertieft.
  • Die Fachkräfte erhalten konkrete Handlungsansätze und Materialien für die Umsetzung.
  • Eltern werden aktiv eingebunden und unterstützen den Prozess.

Das Ergebnis: Ein ganzheitliches, nachhaltiges Programm, das wirklich wirkt.

Grundlegende Werte

Würde und Respekt

Jedes Kind steht im Mittelpunkt – mit seiner eigenen Geschichte, seinen Emotionen und seinem Recht auf Schutz. Alle Beteiligten werden mit Wertschätzung, Offenheit und Respekt begegnet.

Schutz und Verantwortung

Kinderschutz ist gemeinsame Verantwortung. Schutz beginnt nicht erst bei Gefährdung, sondern viel früher: in der Stärkung der Kinder, im Vertrauen zwischen Fachkräften und Eltern und in der Klarheit des Handelns.

Stärkung statt Angst

Die Arbeit erfolgt nicht mit Angst, Druck oder Schuld. Prävention bedeutet, Kinder stark zu machen – nicht misstrauisch. Es wird ressourcenorientiert und motivierend gearbeitet.

Ehrliche Zusammenarbeit

Echte Veränderung entsteht nur gemeinsam. Es wird großer Wert auf transparente Kommunikation, partnerschaftliche Zusammenarbeit und die Bereitschaft gelegt, offen über Herausforderungen zu sprechen.

Fachlichkeit und Qualität

Es wird für professionelle, fundierte und gut strukturierte Arbeit gestanden. Die Konzepte sind fachlich solide, rechtlich orientiert und in der Praxis sofort anwendbar.

Authentizität und Empathie

Echte Begegnungen schaffen Vertrauen. Herz, Humor und Menschlichkeit prägen die Arbeit und schaffen eine Atmosphäre, in der sich alle wohlfühlen.